Zum Ende des Wintersemesters zieht die Katholische Hochschule in Aachen eine positive Bilanz zur Veranstaltungsreihe „Vernetzte Fachpraxis – Fallübergreifende Kooperation im ASD“. Das Format ist ein zentraler Baustein der „Vertiefungsspur ASD“ und bereitete die Studierenden intensiv auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kinderschutz vor.
An zehn Themenabenden gaben Expertinnen und Experten aus Justiz, Polizei, Medizin und der Sozialen Arbeit praxisnahe Einblicke in ihre jeweiligen Handlungsfelder. Dabei standen vor allem folgende Aspekte im Fokus:
- Interdisziplinärer Austausch: Die Vermittlung spezifischer Arbeitsweisen und die Notwendigkeit transparenter Schnittstellen zwischen den verschiedenen Institutionen.
- Der ASD als Schnittstellenmanager: Die zentrale Rolle der Fachkräfte bei der Koordination von medizinischer Diagnostik, rechtlichen Rahmenbedingungen und ambulanter Jugendhilfe.
- Theorie-Praxis-Transfer: Der direkte Dialog ermöglichte es den Studierenden, theoretisches Wissen mit den komplexen, realen Anforderungen des beruflichen Alltags zu verknüpfen.
Die Rückmeldungen zu dem Format fielen durchweg positiv aus. Sowohl die Studierenden als auch die beteiligten Praxisvertreterinnen und -vertreter lobten den wertvollen Perspektivwechsel. Die Veranstaltungsreihe verdeutlichte eindrucksvoll, dass ein wirkungsvoller und rechtssicherer Kinderschutz nur als vernetzte Verantwortungsgemeinschaft gelingen kann.
Einen detaillierten Rückblick auf die einzelnen Themenabende sowie weiterführende Stimmen der Teilnehmenden finden Sie hier
